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Westaustralien: Salzwasser und Blumenmeere
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Faszinierende Naturerlebnisse garantiert: Zwischen März und Juni erwartet Besucher ein faszinierendes Naturspektakel, wenn sich die gigantischen Walhaie am Ningaloo Reef versammeln. Und im September bedecken leuchtende Farbenteppiche das Land.
An keinem Platz der Welt treten die bis zu 18 Meter großen Haie häufiger auf und nirgends ist es einfacher und wahrscheinlicher, sie zu bewundern. Im März laichen die Korallen des 260 Kilometer langen Riffs - Nahrung satt für die sanften Meeresgiganten, die den Laich und das Plankton wie riesige Staubsauger einsaugen. Spezielle Bootstouren ermöglichen das Schwimmen mit den friedlichen Walhaien. Zum Schutz der größten Bewohner der Meere darf täglich nur eine beschränkte Anzahl Boote auslaufen. Tagestouren von Exmouth kosten rund 150 Euro inklusive Verpflegung.
Fast noch unberührt Yallingup am südlichen Zipfel Westaustraliens ist ein Geheimtipp für Action-Fans, Badeurlauber und Entdecker. Besonders idyllisch: Smith Beach, strahlend weißer Sand vor türkisfarbenem Meer. Riffs zum Tauchen, ideale Wellen zum Surfen: ein El Dorado für Wassersportler. Und an der bizarren Felsformation Canal Rocks gibt es an windigen Tagen ein besonderes Spektakel, wenn Wellen durch den Felskanal brausen und tosend gegen das Massiv branden. Wer sich in wogenden Teppichen aus Wildblumen wiederfinden will, kann das bei einem der zahlreichen Bushtrails erfahren.
Gefährliche Giftquallen In den Gewässern gibt es interessante und farbenprächtige Meerestiere. Doch auch harmlos aussehende Meeresbewohner können stechen oder beißen. Badende sollten deshalb jeden Kontakt mit Wasserbewohnern vermeiden. Einen großen Bogen sollte man um den Blauringoktopus, die gleitende Qualle und die "Bluebottle"-Quallen machen. Wer gestochen wird, muss sich sofort an einen der Lebensretter wenden. Von Oktober bis Mai kommen giftige Quallen, so genannte Stingers oder Sea Wasps, häufig vor. Hinweisschilder warnen Touristen an den betroffenen Stränden in Nordaustralien, im Northern Territory und in Westaustralien an der Kimberley Küste. Während dieser Zeit empfiehlt es sich, nur in den speziell eingefassten, sicheren Bereichen im Ozean zu schwimmen.
Blumenmeer im Herbst Frühling im September: Für Pflanzen- und Fotofreunde gibt es dann ideale Bedingungen. Während hier zu Lande die Blätter fallen, breitet die Wildblumenblüte in Westaustralien die Farben über das Land. Bis zum November lockt ein bunter Farbenteppich nach Down Under. Von den fast 100 Meter hohen Marri und Karri Bäumen bis hin zu zartesten Orchideen: Mehr als 8.000 Blumenarten zeigen sich in ihrer ganzen Pracht. Viele davon sind sehr selten und nur in Westaustralien heimisch. Verschiedene Anbieter offerieren spezielle ein- oder mehrtägige Wildflower-Touren mit botanisch geschulten Führern.
Alexander Bagnioli
Mehr Infos über Westaustralien
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